Wo lagere ich mein Gemüse?
Notizen
Lagerung von Gemüse
Im Kühlschrank: in ein kühles, trockenes & dunkles Gemüsefach gehören:
Lauch kann ins Gemüsefach, aber besser wäre es, wenn er steht - seine natürliche Haltung. Er verliert dadurch weniger Energie und hält sich gut 2 Wochen.
Champignons auf jeden Fall raus aus der Plastikverpackung. Nicht waschen, sondern nur bürsten und in einem Tuch eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren. Ca. 1 Woche.
Kohlrabi und Sellerie mögen es auch kühl und trocken. In ein feuchtes Geschirrtuch eingewickelt, hält er sich bis zu zwei Wochen im Gemüsefach. Längere Zeit kann der Kohl in einer Kiste mit feuchtem Sand frisch bleiben.
Blumenkohl ist nicht sehr lange haltbar. In einem Geschirrtuch im Kühlschrank mit allen Blättern „um zu“, hält er sich 4-5 Tage. Wenn ihr ihn länger lagern wollt, dann hängt ihr ihn in einem Netz in den Vorratskeller.
Steckrüben sind gut lagerfähig. Manni von der Tafel nennt sie: „die Oldenburger Ananas“. Sie gehören zur Raps-Familie und enthalten viele Mineralstoffe, Senföle und Vitamine. Wenn man sie länger lagern möchte, bietet sich eine mit Sand gefüllte Kiste an.
Rosenkohl bleibt in einem feuchten Tuch im Kühlschrank ein paar Tage knackig, dann welken die Röschen.
In der Speisekammer oder im Vorratskeller
Tomaten verlieren im Kühlschrank ihr Aroma. Nicht mit anderen Gemüsesorten zusammen lagern, da die Tomaten nachreifen und andere anstecken (Ethylen). Die Tomaten einzeln an einem dunklen, kühlen Ort (12-16°) auf ein Küchenpapier legen, dann bleiben sie bis zu 14 Tage frisch.
Zwiebeln mögen es trocken, dunkel und kühl. Sie sollten erst in der Pfanne schwitzen. Körbe eignen sich besonders gut zum Lagern. Wenn sie kein Licht bekommen, treiben sie nicht aus.
Veranda, Garten oder Balkon
Karotten sind gut in einen Kübel mit feuchtem Sand aufgehoben. Auch hier gilt, dass die Karotte in seine ursprüngliche Lage zurück möchte und dafür Energie aufwendet. Wenn die Karotten trotzdem biegsam werden, werden sie in einem Glas Wasser (kalt) wieder knackig.
Kürbisse sind sehr empfindlich. Am besten in einem Netz im Kühlen 10-14° aufhängen – da bleiben sie den ganzen Winter frisch und behalten ihre Nährstoffe und Vitamine.
Gurken bestehen zum großen Teil aus Wasser und werden bei zu großer Kälte, zum Beispiel im Kühlschrank, matschig. Am liebsten mögen sie es dunkel bei 10-17 Grad.
Paprika ist ebenfalls kälteempfindlich und behält seine Vitalstoffe bei einer Temperatur von 8-12 Grad. Deswegen sollten sie trocken und dunkel gelagert werden. Wickelt sie in ein Geschirrtuch -weit weg von Tomaten, Äpfeln und anderen nachreifenden Früchten.
Zucchini ist eine Kürbisfrucht und sollte ebenfalls weder neben Tomaten und Äpfeln (Ethylen) noch unter 8 Grad gelagert werden.